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München-Lindau unter Strom.

Staatsminister a. D. Josef Miller stellt sein Buch über die Elektrifizierung der Bahn-strecke in Buchloe vor

Während seiner beruflichen Tätigkeit hat Josef Miller viel geschrieben. Er war Redenschrei-ber eines Ministers und danach selbst an der Spitze eines Ministeriums. Für ein Buch hatte er aber keine Zeit. Dies verschaffte ihm nun die Coronakrise.
Gestern stellte der frühere Landwirtschaftsminister Herrn Bürgermeister Robert Pöschl in Buchloe sein Werk vor. Nach Buchloe sei er deswegen gekommen, weil die Stadt in Schwa-ben den größten Bahnhof nach der Stadt Augsburg habe und bereits über sehr gute Verbin-dungen verfüge. Diese sollen nun mit der Elektrifizierung noch besser werden.
Vier Jahrzehnte habe es gedauert, bis das Dieselloch im Allgäu auf der Strecke von Mün-chen nach Zürich elektrifiziert wurde. Die Inaussichtstellungen des baldigen Baubeginns wechselten mit Absagen des Vorhabens. Notwendig gewesen, so Miller, seien der absolute Glaube an die Notwendigkeit des Vorhabens, Ausdauer und Hartnäckigkeit, sowie viele Un-terstützer, die hinter dem Projekt gestanden sind.
Wenn ab Sonntag den 13. Dezember 2020 die Bahnstrecke zwischen Lindau und Geltendorf unter Strom steht, beginnt eine neue Epoche des Eisenbahnverkehrs im Allgäu, die in die Geschichte eingehen wird. Die Züge werden, zum Teil erst mit dem Fahrplan im nächsten Jahr, schneller und fahren in kürzerem Abstand im Taktverkehr. Der Zug ist damit nicht nur eine echte Alternative zum Auto, sondern diesem überlegen. Fahrzeiten im Zug seien keine vergeudete Zeit mehr, sondern mit Laptop kann die Arbeitszeit bereits im Zug beginnen. Zu-dem trage die Elektrifizierung, wenn „grüner Strom“ verwendet wird, zur Entkoppelung von Mobilität und Umweltbeeinträchtigungen bei. Die Umweltbeeinträchtigungen und der Klima-wandel nehmen mit dem Anstieg der Mobilität nicht mehr zu, sondern können vermieden werden.
Bürgermeister Robert Pöschl wies auf den Stellenwert der Bahn für Buchloe hin, die die At-traktivität und Standortqualität der Stadt stärke. Sowohl der Buchautor als auch der Bürger-meister waren sich einig, dass auf längere Sicht die Kommunen alleine die Vorhaltung der Parkmöglichkeiten nicht mehr alleine tragen können, sondern ein interkommunaler Ansatz notwendig sei, dass genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Das Buch wird ergänzt durch einen Beitrag von Dr. Martin Pabst über die Geschichte der Eisenbahn im Allgäu und über eine Beschreibung der neuen Züge, die zukünftig im Allgäu verkehren.
Das Buch ist über den Buchhandel erhältlich. Man kann es auch telefonisch unter der Nr. 08261 / 9913-10 direkt beim Verlag bestellen. Es kostet 18.60 Euro.

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