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Hort

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Hort an der Comenius-Grundschule

Adolf-Müller-Straße 7
86807 Buchloe

Tel.: 08241 / 99 78 30
drachenkinder-buchloe@web.de

Öffnungszeiten

Schultage
11.20 Uhr bis 17.15 Uhr
(ab 10.00 Uhr bereitet das Hort-Team den Tag vor)

Schulfreie Tage
07.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Betreuung an Ferientagen
Während der Weihnachtsferien bleibt der Hort 2 Wochen und während der Sommerferien 3 Wochen geschlossen.

Nach der Betriebserlaubnis stehen im Hort 28 Betreuungsplätze zur Verfügung.

Betreuung

Betreuung

Frau Dorothea Geiger (Leiterin)
Frau Andrea Kößler
Frau Nadja Reinhardt

Seit 1990 gibt es in Bayern das Projekt "Hort an der Schule".

Der räumliche Verbund von Schule und Hort bedingt eine intensive Kooperation. Auch der Hort an der Grundschule Buchloe ist diesem Projekt angeschlossen. Er besteht seit dem Schuljahr 2001/2002.

Der Drachenclub betreut Kinder von der 1. bis 4. Klasse.

Zur Hortbetreuung gehören:

  • Verpflegung mit Mittagessen und Trinken
  • Möglichkeit eines Aufenthaltes in gemütlichen und kindgerechten Räumen zum Ausruhen und Entspannen
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Angebote sinnvoller Freizeitgestaltung
  • Ferienbetreuung von 07.30 Uhr - 17.00 Uhr mit einem bunten Ferienprogramm

Wir bieten den Kindern nach den Hausaufgaben ein Freizeitangebot in Form von Backen, Kochen, Werken, Spielen im Freien, Lesen, Tanzen, Theater, Hortzeitung, Schlittschuhlaufen und noch mehr. Es steht jedem Kind frei, dieses Angebot zu nutzen oder selbst kreativ zu sein. Auch ist es möglich, außerschulische Aktivitäten, wie Instrumentalunterricht, Gesang, Tanz und Sport weiterhin zu pflegen.

Wir sind eine familienergänzende Einrichtung und deshalb auch an einer intensiven konstruktiven Zusammenarbeit mit den Eltern interessiert.

So möchten wir, dass die Zeit im Hort für das Kind eine schöne Zeit wird, dass es gerne zu uns kommt, Spaß hat, Freunde findet, Hilfe und Zuwendung erfährt und sich menschlich und schulisch positiv weiterentwickelt.

Hortbeiträge

Hortbeiträge 2018/2019

Buchungsmöglichkeiten   Elternbeitrag 12 x jährlich
Betreuung an Schultagen 
Betreuung kurz an Ferientagen
ab 12.15 -17.15
ab 07.30 -12.30

115,00 EUR

Betreuung an Schultagen
Betreuung lang an Ferientagen
ab 12.15 - 17.15
ab 07.30 - 17.00 
135,01 EUR
Betreuung an Schultagen
Betreuung kurz an Ferientagen
ab 11.20 - 17.15
ab 08.00 - 14.00
138,00 EUR
Betreuung an Schultagen
Betreuung lang an Ferientagen
ab 12.15 - 17.15
ab 07.30 - 17.00
154,10 EUR

Zum jeweiligen Elternbeitrag kommt noch das Essensgeld (4,50 EUR) hinzu, die Abrechnung erfolgt im Folgemonat nach tatsächlicher Teilnahme und Tagessatz.

Geschwisterermäßigung für das zweite und jedes weitere Kind: 50,00 € / Monat

Der Elternbeitrag ist ein Beitrag zu den gesamten Betriebskosten und deshalb auch während der Schließzeiten oder bei längerem Fehlen des Kindes zu bezahlen. Urlaubs- und krankheitsbedingte Fehlzeiten, sowie Schließtage stellen keine Unterbrechung der Betreuung dar.

Der Auftrag des Hortes

Der Auftrag des Hortes

Art. 10 BayKiBiG

Der Auftrag des Hortes an der Comenius-Grundschule Buchloe ist durch das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz vorgegeben.

Getreu diesem Auftrag bieten wir jedem einzelnen Kind in unserem Drachenclub entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten.

Unser Leistungsangebot richtet sich pädagogisch und organisatorisch an den Kindern und ihren Familien aus (§ 22 SGB VIII).

Der Hort soll die Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten fördern (vgl. §§ 1 und 22 SGB VIII).

Der Hort an der Comenius-Grundschule hat die Genehmigung zur Betreuung von Kindern zwischen 6 und 14 Jahren.

Diesen Grundlagen sind wir verpflichtet durch:

  • Die Wahrung der Rechte jedes Kindes
  • Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Elternbefragung und Reflektion
  • Die Zusammenarbeit mit den Schulen
  • Die Vernetzung mit anderen Institutionen
  • Projektarbeit und Erlebnispädagogik
  • Ständige Fortbildung des Teams   
  • Einhaltung des Personalschlüssels mit geschultem Fachpersonal durch den Träger

Situationsanalyse

Situationsanalyse

Entstehung des Hortes in Buchloe

Dem Bedarf etlicher Buchloer Familien wurde die Stadt Buchloe gerecht, indem sie den Hort an der Grundschule Buchloe gründete. Aus der ehemaligen Schulküche der Grundschule wurde nach baulichen Veränderungen der Hort an der Grundschule. Dieser öffnete im September 2001 seine Türen. Der Hortbetrieb begann mit 19 Kindern, einer Erzieherin (Leitung) und einer Kinderpflegerin. Schon im 1. Jahr füllte sich die Gruppe auf 25 Kinder. Den Kindern gefiel der Name Hort an der Grundschule nicht und so wurde daraus der „Drachenclub“. Inzwischen hat Buchloe im Westen der Stadt eine zweite Grundschule, sie nennt sich Meinrad-Spieß-Grundschule. Wir sind in der Comenius-Grundschule beheimatet. Unsere Gruppenstärke ist auf 28 Kinder angewachsen.

Gruppensituation

Der Drachenclub ist mit 28 Kindern aus den Jahrgangsstufen 1-4 voll belegt. Die Kinder kommen aus der Comenius- und Meinrad-Spieß Grundschule. Ebenso besteht die Möglichkeit, Kinder aus Förderklassen aufzunehmen, sofern sie ortsansässig sind.
Die Kinder wohnen in Buchloe und in den Ortsteilen Lindenberg und Honsolgen. Die Kinder sind zum überwiegenden Teil deutsch, ca. 20% kommen aus anderen Nationen. Diese Zahlen unterliegen jährlichen Schwankungen. Das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen variiert von Jahr zu Jahr, ebenso die Alterspyramide. Etwa die Hälfte der Kinder besucht die 1. und 2. Klasse.

Lebens- und Wohnsituation

Buchloe ist eine Kleinstadt mit überschaubarem Umfeld. Die Kinder kommen aus allen sozialen Schichten und aus unterschiedlichen Kulturkreisen.
Dementsprechend sind die Glaubensrichtungen vorwiegend christlich sowie konfessionslos. Die meisten besuchten die umliegenden Kindergärten und beginnen ihre schulische Laufbahn in den Buchloer Grundschulen. Etwa 35 % sind in Buchloer Vereinen aktiv, die meisten von ihnen im Fußball-, Volleyball, Tanzsport, Reitverein oder der Musikschule.
Nach der Grundschule haben die Kinder die Möglichkeit, die Mittel- und Realschule sowie das Buchloer Gymnasium zu besuchen. Die weiterführenden Schulen bieten im Anschluss die Grundschulzeit eine Ganztagsbetreuung während der Schulzeit an.
Etwa 2/3 der Kinder lebt in einer herkömmlichen Familienstruktur, 1/3 lebt in einer sog. Patchwork Familie oder einem alleinerziehenden Elternteil.
Ein Drittel aller Eltern arbeitet in Buchloer Betrieben und Ämtern. Der Arbeitsweg einiger Eltern erstreckt sich bis nach München.
In vielen ausländischen Familien wird noch sehr traditionell gelebt. Die Kinder pendeln zwischen 2 Kulturen.

Erwartungen der Eltern

Den Erwartungen der Eltern auf Betreuung ihres Kindes nach der Schule und der damit verbundenen Verköstigung sowie Hausaufgabenbetreuung wird im Buchloer Hort Rechnung getragen. Auch ist Hilfe und Unterstützung in Problemfällen gewährleistet.
Betreuung während der Herbst-, Faschings-, Oster- und Pfingstferien, sowie 3 Wochen während der Sommerferien wird angeboten. In dieser Zeit öffnet der Drachenclub bereits um 07.30 Uhr. Wir bieten ein buntes Ferienprogramm. Im August bleibt der Hort 4 Wochen und an Weihnachten 2 Wochen geschlossen.

Vorteile der räumlichen Verbundenheit zur Schule und Hort und die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften

Vor Beginn des Hortjahres setzen wir uns mit den Lehrkräften der Grundschule an einen Tisch zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Planung der zukünftigen Zusammenarbeit. Durch einen Kooperationsvertrag zwischen uns, den Eltern und der Schule haben wir die Möglichkeit zu kurzen Gesprächen mit den Lehrkräften in Pause und Freistunden, stets in Absprache mit den Eltern.
Bei aktuellen Schwierigkeiten sind wir zum Dreiergespräch zwischen Eltern, Schule und Hort bereit.
Wir beteiligen uns auch am Infoabend der Schule „Wenn mein Kind ein Schulkind wird.“ An diesem Abend stellen wir unsere Einrichtung den neuen Eltern vor.
Der Hort darf die Aula der Schule mit benutzen. Wir stellen im Gegenzug unsere Küche am Vormittag zur Verfügung.

Elternarbeit (Art. 14 Abs. 4 BayKiBiG)

Unsere Elternarbeit beginnen wir mit einem Infoabend für alle Eltern von neuen Hortkindern, den wir auch beibehalten wollen. Desweiteren führen wir mit allen Eltern ein Aufnahmegespräch zur Anamnese, um dem Kind besser gerecht werden zu können. Anfang Oktober wird von den Eltern ein Elternbeirat gewählt, gemäß unserer Verpflichtung Abs. 3-7 BayKiBiG. In 3 Elternbeiratssitzungen und 2 Elternabenden im Jahr werden Hortprojekte, Feste, Anschaffungen, allgemein Wichtiges und Probleme besprochen.
Hiermit erfüllen wir unseren Auftrag an regelmäßigen Informations- u. Bildungsveranstaltungen für Eltern (Art. 14 Abs. 4 BayKiBiG).   
Weihnachten und Sommerfest werden mit Eltern und Kindern gemeinsam gefeiert.
Durch Infobriefe mit Rückmeldung werden die Eltern benachrichtigt.  
Der Drachenclub bietet 2x jährlich einen Sprechtag an, zu denen die Eltern schriftlich eingeladen werden. Individuelle Sprechstunden sind von 09.30 Uhr - 11.20 Uhr oder von 17.00 Uhr ab jederzeit nach Vereinbarung möglich und können von beiden Seiten wahrgenommen werden.
Der Hort verfügt über ein Betriebs-Smartphone. Damit können wir Sie jederzeit schnell erreichen, Elternbeirat und Eltern der Ferienkinder, (falls wir mit den Kindern außer Haus sind).

Aufsichtspflicht, Haftung, Versicherung

Die Aufsichtspflicht beginnt, wenn das Kind den Hort betritt und endet, wenn es den Hort verlässt. Für den Weg zum und vom Hort sind die Eltern verantwortlich. Im Rahmen der Selbständigkeitserziehung werden einem Hortkind kleine Aufträge außerhalb des Hortes erteilt, oder der Aufenthalt im Freien oder in Räumen ohne ständige Aufsicht erlaubt. Für mitgebrachte Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Bei mutwilliger Beschädigung des Hort-Eigentums wird von den Erziehungsberechtigten Schadensersatz gefordert. Das Kind ist während des Aufenthaltes im Hort unfallversichert, ebenso auf dem Weg zum und vom Hort, sowie bei Veranstaltungen. Alle Unfälle, die auf dem Weg eintreten, müssen der Hortleitung gemeldet werden.

Ziel der Hortpädagogik ist es, die Kinder zum Umgang mit dem Draußen zu befähigen. (Was müssen sie nach dem Verlassen des Hortes selbständig können?) Weder erzieherische noch aufsichtsrechtliche Anforderungen legen nahe, dass Hortkinder sich in permanentem Sichtkontakt zu den Betreuungspersonen befinden müssen. Dem Alter und Entwicklungsstand entsprechend, dürfen unsere Hortkinder auch ohne permanente Aufsicht auf dem Hortgelände spielen. Da der Pausenhof vom Hort aus gut einsehbar ist, kann die Aufsichtspflicht dennoch gewährleistet werden. Ältere Kinder können –in Absprache mit den Eltern- auch kleine Einkäufe in zeitlich begrenztem Rahmen erledigen. Alle Kinder werden wiederholt auf Gefahren und Regeln hingewiesen. Jedes Kind muss beim Betreten des Hortes die Erzieherin begrüßen und sich beim Verlassen auch wieder verabschieden. Um auf dem Außengelände spielen zu dürfen, müssen die Kinder eine Klammer an ihr Namensschild heften. Kein Kind darf allein, das heißt, ohne ein anderes Kind auf dem Außengelände spielen. Sind 6 oder mehr Kinder draußen, ist eine ständige Aufsichtsperson dabei.
Wir führen eine Anwesenheits- und Schulschlussliste. Bleibt ein Kind unentschuldigt länger als 15 Minuten aus, wird nachgeforscht. Sollte Ihr Kind vor der vereinbarten Zeit den Hort verlassen dürfen, benötigen wir aus rechtlichen Gründen eine schriftliche Benachrichtigung, mit Zeit und Datum, oder eine telefonische auf unserem Anrufbeantworter.
Vor jedem Ausflug werden unsere Kinder auf Gefahren und Regeln hingewiesen. Die Kinder laufen an Straßen zwischen dem Personal. Zum Schwimmen gehen wir nur in öffentliche Bäder und melden uns vorher beim Bademeister an. Das Personal wacht am Beckenrand. Im Hallenbad ist immer ein Rettungsschwimmer dabei. Das Freibad besuchen wir nicht, da die Aufsicht nicht gewährleistet werden kann.

Öffnungszeiten
während der Schulzeit: 
11.15 Uhr bis 17.15 Uhr
in den Ferien: 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

Räumlichkeiten

Die Garderobe ist gleichzeitig auch Bewegungsraum, in dem die Kinder die Möglichkeit haben Kicker zu spielen, Pedalo zu fahren, Stelzen zu laufen, Twister zu spielen oder sich zu fangen. Auch Reifen stehen den Kindern zur Verfügung für Hüpfspiele. In der Garderobe hat jedes Kind einen Kleiderhaken, eine Bank und ein Schulranzenfach. 

Dort befindet sich auch das kleine Büro für das Personal. Es ist ausgestattet mit einem Schreibtisch, einem PC, zwei Schränken und drei Drehstühlen.

Den Kindern stehen 3 Toiletten zur Verfügung, die nach Jungen und Mädchen gekennzeichnet sind. Das Waschbecken hat einen Seifenspender und Einmalhandtücher. Das Personal hat eine separate Toilette neben dem Eingang.

Gruppenzimmer: Im großen Spielzimmer wird auch gegessen. Hier haben die Kinder die Möglichkeit Brettspiele zu spielen, zu werken und ihre Pflanzen zu pflegen. Der Raum wird von zwei Raumteilern unterbrochen, die die Lese- und Bauecke, abteilen. Die Kinder bauen hier auch Höhlen mit Kissen und Decken und spielen Rollenspiele. Desweiteren steht ein Forscher-Schrank zur Verfügung. Hier können die Kinder selbständig oder mit Hilfe der Erzieherin den Fragen des „Warum“ nachgehen. Es stehen hierfür Lupen, eine Balkenwaage, ein Mikroskop, Reagenzgläser und mehr zur Verfügung. Im Gruppenzimmer gibt es auch einen Computer mit Drucker der von den Kindern genutzt werden kann. Dieser Raum wird auch für Feste mit und ohne Eltern genutzt.

Die Küche: Eine moderne Einbauküche steht für die Zubereitung des Essens zur Verfügung. Das Waschbecken ist getrennt in Handwaschbecken und Spülbecken. Zum Geschirrspülen ist eine Spülmaschine vorhanden. Die Kinder können in der Küche ebenfalls kochen und backen. Sie erledigen hier auch ihren Küchendienst.

Im Hausaufgabenzimmer sind 7 Tische und 16 Stühle in unterschiedlicher Höhe, an denen zur Kernzeit 16 Kinder gemeinsam arbeiten können. Das Hausaufgabenzimmer ist ein reizarmer Raum, der außer dem Mobiliar noch eine Tafel und eine Pinnwand beinhaltet. Das Zimmer ist ausgestattet mit Lexika, Globus, Abakus und vielen anderen Lernhilfen. In der Freizeit ist der Raum Rückzugsmöglichkeit für Freunde oder Kleingruppen.

Nebenan befindet sich ein kleiner Materialraum, in dem Verbrauchsmaterialien zur Verfügung stehen. Angrenzend wurde eine Ruheecke mit Hochflorteppich, Kissen, Lichtprojektor und Discokugel eingerichtet.

Im Schulhof können die Kinder Roller und Kettcar fahren, Kästchen und Seilhüpfen, Ballspielen und klettern. Der Beachvolleyballplatz darf ebenfalls genutzt werden. Das Außengelände wir von einem Bach, der "Gennach" begrenzt. Gegenüber ist ein großer Parkplatz, den die Eltern zur Abholung nutzen.

Mittagessen

Da es in der Gemeinschaft besser schmeckt, essen die Kinder gemeinsam um 13.00 Uhr. Das Essen wird von einer örtlichen Metzgerei frisch gekocht und in Wärmeboxen geliefert. Es besteht immer aus Haupt- und Nachspeise, manchmal auch Suppe.

Wir achten darauf, dass Allergiker, Vegetarier oder muslimische Kinder ebenfalls eine vollwertige Mahlzeit bekommen. Das kann mit dem Koch der Metzgerei  abgesprochen werden.

Wir legen Wert auf einen ruhigen Ablauf beim Essen und ordentliche Tischmanieren. Der Gebrauch von Messer und Gabel wird geübt.

Jedes Kind räumt sein Gedeck ab und bestückt die Spülmaschine. Der Küchendienst wischt die Tische ab und stellt die Spülmaschine an.

Personal

Das Personal besteht aus 3 Fachkräften:
Einer Erzieherin (Leitung), einer weiteren Erzieherin und einer Kinderpflegerin, evtl. zwischenzeitlich eines/r Praktikant/in oder FSJ

Aufnahme- und Abmeldebedingungen

Betreut werden Schulkinder aller Grundschuljahrgänge aus Buchloe und den dazugehörigen Ortsteilen. Die Nationalität sowie die Religion spielen hierbei keine Rolle. Die Hortgruppe besteht aus 28 Kindern. Diese Höchstgrenze kann nicht überschritten werden.

Hortplätze sind Ganztagsplätze mit Mittagessen.

Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich für ein ganzes Schuljahr. Die Eltern sind verpflichtet, jede Änderung der familiären Verhältnisse -insbesondere des Sorgerechts- mitzuteilen. Aus wichtigen Gründen kann eine Kündigung durch den Hort erfolgen, wie z.B. untragbares Verhalten des Kindes oder Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtung.

Zielsetzung unserer pädagogischen Arbeit

Zielsetzung unserer pädagogischen Arbeit

Art. 10 BayKiBiG

Erkläre mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe.

Unser Leitziel ist getreu dem Auftrag des Hortes die Grundbedürfnisse der Kinder zu befriedigen, sowie Schlüsselkompetenzen zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben zu vermitteln.

Wir arbeiten nach einem demokratischen, situationsorientierten Ansatz. Die Kinder gestalten das Leben im Hort aktiv unter professioneller Begleitung durch das Personal mit.

Die Grundbedürfnisse der Kinder werden gestillt durch die Wahrung der Rechte jedes einzelnen Kindes im Drachenclub. Ebenso durch einige Hortregeln, die den Kindern einen verlässlichen Rahmen geben und eine Ordnung, die jedem Kind hilft, sich zurecht zu finden und sich wohl zu fühlen. Die Hortkinder dürfen ihren Interessen nachgehen und werden vom Personal unterstützt.

Das Hortteam orientiert sich am bayrischen Bildungs- und Erziehunsplan.

Alle Erzieher im Team sind den Kindern positiv zugewandt und haben ein persönliches Interesse an seiner zukunftsgerichteten Weiterentwicklung. So individuell wie jedes Kind ist, begegnen wir ihm auch. Jede Betreuerin ist bestrebt, die Rechte des Kindes zu wahren, eingen guten Kontakt zu den Eltern zu finden, genauso wie zur Schule und den Hort nach außen positiv zu vertreten.

Leitziel

  • Aufbau von Vertrauen
  • Zufriedenheit, Wohlergehen
  • Unterstützung der Familien
  • Rechte der Kinder
  • Stärkung der Basiskompetenzen
  • strukturierter Tagesablauf

Schlüsselkompetenzen (Art. 13 BayKiBiG)

Die Schlüsselkompetenzen werden in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen entwicklungsangemessen in die pädagogische Arbeit einbezogen.
Die Kinder finden Spiele in verschiedenen Schwierigkeitsgraden vor. Im Selbstmanagement erhalten jüngere Kinder mehr Hilfe und Unterstützung, ältere mehr Freiraum in ihren Entscheidungen.

Personelle Kompetenz

Jedes Kind hat bei uns seinen Platz. Seinen Garderobenhaken, sein Namensschild fürs Spielgelände, seinen festen Platz am Mittagstisch. Darauf hat es Anspruch, der respektiert wird. 
Jedes Kind kann sich mit den Erzieherinnen unterhalten, wird angehört - Geheimnisse bleiben Geheimnisse.
Es entscheidet selbst, was es vom Tagesangebot essen möchte. Jedes Kind hat die Möglichkeit, seine Freizeit selber aktiv zu gestalten oder Angebote anzunehmen.
Selbstmanagement und Eigenverantwortung werden im Drachenclub eingeübt, z.B. nach und nach muss Eigenverantwortung für Hausaufgaben und Eigentum übernommen werden, auch für den eigenen Körper. (Ich ziehe mich im Winter warm an, ich lege mich hin, wenn ich müde bin.)
Die Kinder dürfen je nach Einschätzung und Absprache mit den Eltern, auch kleine Einkäufe selbständig erledigen und kommen in einem vorgegebenen Zeitrahmen in den Hort zurück.
In der Kinderkonferenz, einmal wöchentlich, hat jedes Kind die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern und das Gruppenleben und dessen Aktivitäten aktiv mit zu gestalten.
Ein Briefkasten, in dem jedes Kind anonym seine Probleme und Wünsche vorbringen kann, ist auch vorhanden. Er wird 1x wöchentlich geleert. Durch unterschiedliche Materialien, Bücher, Waagen, Pflanzen werden Phantasie, Kreativität und Erfindergeist angeregt. Auch in der Küche dürfen sich die Kinder erproben (Rezepte ausprobieren). 
Die Kinder treffen bei uns auf Kinder anderer Nationalitäten, Hautfarbe und Sprache. Das fordert Weltoffenheit und Toleranz sowie Neugier auf andere Kulturen.
Ein Begrüßungsband mit allen im Hort gesprochenen Sprachen hängt an der Wand.

Soziale Kompetenz
Die Hortgruppe ist eine altersgemischte Gruppe. Es können nicht an alle Kinder die gleichen Anforderungen gestellt werden.
Die Kinder lernen durch die Gruppe Rücksichtnahme auf Jüngere, Hilfestellung und Verantwortung zu übernehmen. Z.B. ältere Kinder lesen den 1.Klässlern vor, helfen sich im Schwimmbad zurecht zu finden. Ebenso können jüngere Kinder ein älteres auffangen, das mit Gleichaltrigen schlechter zurechtkommt.
Der Drachenclub bietet in den Ferien viele Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Am Freitag finden immer gemeinsame Aktionen statt. Das stärkt die Solidarität der Gruppe durch gemeinsame Erlebnisse.
In der Kinderkonferenz erfahren die Kinder Partizipation und lernen demokratische Beschlüsse zu akzeptieren und Kompromisse einzugehen.
Gesprächsregeln, die die Kommunikation erst ermöglichen, werden eingeübt. Die Kinder können bei uns ihre Freundschaften pflegen, neue eingehen und auch Freunde aus der Schule oder Nachbarschaft in den Hort einladen.
Streitkultur ist ein wichtiges Thema im Hort. Streit unter Kindern gehört dazu. Die Kinder lernen mit Unterstützung der Erzieherin ihre Konflikte gewaltfrei und später auch selbständig zu lösen.
Die "Faustlos-Idee" wird angewandt. Jede Woche werden 2 Kinder als Friedensstifter ernannt, sowohl vom Personal als auch von den Kindern selbst.
Im Drachenclub erfahren die Kinder den sparsamen Umgang mit Materialien. Größere Reste werden in der Restkiste gesammelt. Der Müll wird getrennt in Biomüll, Wertstoffe und Restmüll. Wertloses Material wird zum Spielen angeboten und somit wieder als wertvoll erachtet und geschätzt.

Die Rechte der Kinder im Drachenclub:

  1. Streit unter Kindern ist etwas Normales
  2. Kinder haben ein Recht auf Respekt und Achtung
  3. Kinder haben ein Recht auf Geheimnisse
  4. Kinder haben ein Recht auf individuelle Zeit
  5. Kinder haben ein Recht auf Verständnis und Verlässlichkeit
  6. Kinder haben Recht auf Bewegung und Ruhe
  7. Kinder haben Recht auf Erfahrungsräume
  8. Kinder haben Recht auf Mitsprache
  9. Kinder haben Recht auf gemeinsam getroffene Regelabsprachen
  10. Kinder haben Recht auf eigene Gefühlsausdrucksmöglichkeiten
  11. Mitgestaltung der Gegenwart unterstützt die Fähigkeit, auch die Zukunft mitzugestalten
  12. den Kindern zuhören
  13. die Kinder in ihren eigenen Gedanken begleiten
  14. Kinder ernst nehmen
  15. Kinder haben ein Recht darauf, die MitarbeiterInnen als engagierte und stellungsbeziehende Erwachsene zu erfahren
  16. Kindern im Rahmen der Möglichkeiten das Gehen eigener Wege in ihrer Schwerpunktsetzung gewähren
  17. Kindern ein Recht auf Kranksein zugestehen
  18. Nähe(wünsche) von Kindern zulassen
  19. Akzeptanz von Ritualen, sofern sie von Kindern gewünscht werden
  20. Akzeptanz von mitgebrachtem Spielzeug
  21. Kindern auf ihre Fragen antworten
  22. Erfahrungen mit dem eigenen Körper akzeptieren
  23. Neugierde der Kinder wertschätzen und unterstützen
  24. Lebendigkeit der Kinder akzeptieren
  25. das Gefühl der Kinder, Stolz zu erleben, deutlich unterstützen
  26. Kinder in ihrer Vielfalt beobachten
  27. Versprechen und Absprachen einhalten
  28. Wertschätzung und Zuneigung – unabhängig von erbrachten "Leistungen" – den Kindern schenken
  29. kein Kind ausgrenzen
  30. Kinder alleine lassen, wenn sie es wünschen     

Wissenskompetenz

Die Hausaufgabenbetreuung ist ein Schwerpunkt im Drachenclub. Wir bieten eine fließende Hausaufgabenzeit von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Hausaufgabenzimmer.
Ziel ist:

  • hinführen zum selbständigen Arbeiten und Eigenverantwortlichkeit
  • gestellte Aufgaben zielstrebig und vollständig zu erledigen.
  • Erfolgserlebnis durch richtige Ergebnisse
  • saubere Arbeitsweise
  • organisierte Arbeitsweise
  • andere nicht stören
  • fertig werden in 1,5 Stunden

Von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr ist die stille Stunde, in der sich Kinder ohne Hausaufgabe ruhig beschäftigen.

Im Hausaufgabenzimmer stehen den Kindern Enzyklopädien, Lexika, Abakus, Lük, Globus, Montessori-Rechenhilfen und Wörterbücher zur Verfügung um das Wissen der Kinder möglichst selbständig und anschaulich zu erweitern. Mit der Erzieherin können die Kinder auch das Internet nutzen.
Um die deutschsprachliche Kompetenz zu verbessern, bieten wir Vorlesestunden an, verleihen Bücher und spielen Theater.

Um naturwissenschaftliche Erfahrungen machen zu können, gibt es eine Forscherecke. Den Kindern steht ein Mikroskop zur Verfügung, ebenso etliche Lupen und Becherlupen. Auch hat jedes Kind die Möglichkeit, zu wiegen, zu messen, mit Magneten zu spielen, Stabilität und Schwerkraft zu erproben. Mit dem Elektrobaukasten wird der Stromkreislauf verständlich. Jedes Kind darf eine Pflanze versorgen. Unser Aquarium bietet die Möglichkeit der Fischbeobachtung. Auch müssen die Kinder die Fische füttern und das Aquarium putzen.

Den Kindern steht im Spielzimmer ein eigener Computer mit Drucker zur Verfügung, an dem sie sich spielerisch erproben können, aber auch ihre Nachschriften üben und ausdrucken.

Medienkompetenz (Art. 9 BayKiBiG)

Eine aktuelle Zeitungspinnwand (Litfaßsäule) soll die Kinder animieren, selber einmal in die Zeitung zu schauen, hinzusehen und zu lesen, eigene Artikel mitzubringen. Der Drachenclub hat einen Internetanschluss, den die Kinder selbständig, jedoch mit dem Personal nutzen dürfen. Der Zugang ist geschützt, so dass die Kinder nur auf altersgerechte Internetseiten Zugriff haben. Das Angebot ist für Wissenserweiterung gedacht. Internetspiele können nicht genutzt werden.
Sonderregelung: Am letzten Schultag vor den jeweiligen Ferien dürfen elektronische Spiele mitgebracht werden. Die Spielzeit ist auf 2 Stunden begrenzt.
Der Hort hat einen Beamer, mit ihm werden selbst erstellte Videos angeschaut, und Kinderkino veranstaltet. Auch besuchen wir ab und zu das Kino in Kaufering, um ausgewählte Kinderfilme anzusehen.
Das Handy bleibt Notfällen vorbehalten und darf im Drachenclub nicht genutzt werden. Computerspiele für die entsprechende Altersstufe dürfen zeitlich begrenzt gespielt werden. Musik hören ist nach den Hausaufgaben in Zimmerlautstärke erlaubt.

Gesundheitserziehung (§ 13 AVBayKiBiG)

Gesundheit ist definiert von der Weltgesundheitsorganisation WHO als ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden. Dazu gehört im Drachenclub, außer der Beobachtung und persönlichen guten Beziehung zu jedem Kind auch ein gesundes, ausgewogenes Mittagessen. Dieses wird von der örtlichen Metzgerei frisch gekocht geliefert. Die Temperatur bei der Anlieferung wird täglich überprüft und dokumentiert. Das Geschirr wird ausschließlich in der Spülmaschine bei 65° gespült. Für verunreinigte Flächen steht Desinfektionsmittel zur Verfügung. Wir arbeiten nach einem Jahreshygieneplan, der vom Gesundheitsamt überprüft wird.
Wir achten darauf, dass unsere Kinder der Jahreszeit entsprechend gekleidet, draußen spielen. Im Winter muss jedes Kind eine Schneehose mitbringen. Kinder und Personal wechseln die Schuhe. Für Kinder, die nass werden durch umgefallene Becher usw. ist immer einige Wechselkleidung vorhanden. Ist ein Kind krank, werden die Eltern benachrichtig. Bei Läuseaufkommen werden alle Eltern benachrichtigt. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Kinder zu überprüfen und uns zu benachrichtigen. Kinder mit Befall dürfen nur nach ärztlicher Überprüfung wieder kommen.

Um den Kindern eine ruhige Hausaufgabenatmosphäre zu gewährleisten, wird die Gruppe geteilt. Eine Hälfte arbeitet im Hausaufgabenzimmer, die andere im Spielzimmer. In der stillen Stunde von 13.30 – 14.30 Uhr müssen Kinder ohne Hausaufgabe sich ruhig beschäftigen. Eine Kuschelecke gibt den Kindern die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und zu entspannen. Unser sexualpädagogisches Konzept vermittelt dem Kind: „du bis o.k. so wie du bist“, als Mädchen oder als Junge. Sie dürfen sich ihrem Alter und Geschlecht entsprechend separieren oder auch zusammen sein. Die persönliche Grenze jedes einzelnen muss gewahrt bleiben. Darauf achten wir. Die Kinder haben ein Recht geschlechtspezifische Fragen zu stellen, die wir ihnen ihrem Entwicklungsstand entsprechend beantworten. Diese Informationen werden auch mit den Eltern abgesprochen. Der Elternwille ist besonders hier für uns bindend.

Um unsere Kinder vor Gefahren zu schützen, werden sie in den Kinderkonferenzen immer wieder darauf hingewiesen, z.B. „Geh mit keinem Fremden mit“ und die Kinder können ihre eigenen Erfahrungen einbringen.

Auf Ausflügen laufen wir in der Gruppe. Eine Erzieherin läuft immer am Schluss. Wir benützen stets die Fuß- u. Radwege und wiederholen die Verkehrsregeln. Das schwächste Kind gibt immer das Tempo vor, an dem wir uns orientieren. Wir besuchen auch externe Fachleute z.B. Feuerwehr, Hundeverein, Rotes Kreuz usw. um die Kinder aufzuklären.

sparsamer Umgang mit Ressourcen

Im Drachenclub erfahren die Kinder den sparsamen Umgang mit Materialien. Größere Reste werden in der Restkiste gesammelt. Der Müll wird getrennt in Biomüll, Wertstoffe und Restmüll.
Wertloses Material wird zum Spielen angeboten und somit wieder als wertvoll erachtet und geschätzt.

Risikokompetenz

Das Vermeiden eines jeden Risikos ist praktisch unmöglich und auch nicht gewollt. Der individuelle Charakter und die persönlichen Erfahrungen eines jeden Menschen bestimmen seine Fähigkeiten, ein Risiko optimal bewerten zu können.
Risikokompetenz ist ein wichtiger Faktor der Unfallverhütung. Die Fähigkeit und Bereitschaft Risiken und Gefahren zu erkennen, zu bewältigen und ggf. zu beseitigen nennen wir Risikokompetenz.
Ihrem Alter angemessen sollen die Kinder lernen, sich zu schützen. Die Kinder dürfen bei uns mit einem funktionstüchtigen Messer schneiden und schnitzen. Sie lernen seine Handhabung unter Aufsicht. Wir machen nach vorheriger Aufklärung eine Fackelwanderung, oder lassen die Kinder selbst die Kerze anzünden. Sie dürfen sich auch selber Tee kochen.
Nichtschwimmer machen im Hallenbad unter Aufsicht des Rettungsschwimmers erste Erfahrungen mit dem tiefen Wasser. Vor dem Drachenclub befindet sich ein fließendes Gewässer, die Gennach, mit dem die Kinder leben lernen.
Auf der Slackline können die Kinder ihr Gleichgewicht und ihre Geschicklichkeit üben. Fahrzeuge ermöglichen einen vorsichtigen Umgang auf dem Pausenhof mit den anderen spielenden Kindern.
Sie lernen das Verhalten gegenüber Fremden, durch Gespräche in der Kinderkonferenz und praktischen Regeln, wenn Besuch kommt oder Eltern sich in der Schule nicht zurecht finden.
Wir üben auf Ausflügen die Verkehrsregeln ein. Sowohl mit dem Rad auf der Straße, als auch für Fußgänger. Der Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln in größeren Städten wird kennengelernt.
Der richtige Umgang mit Pferd und Hund wird in Workshops gelernt.
Ältere Kinder dürfen nach Absprache kleine Einkäufe und Wege zu Kursen alleine bewältigen, oder jüngere Kinder begleiten.
Es ist unser Ziel, dass die Kinder im Laufe ihrer Hortzeit den Heimweg alleine bewältigen können.

Schwerpunkte

  • Sprachförderung - Tor zum Anderen:
    Konferenzen und Gespräche
    Buchangebot
    Theater spielen
    Vorlesen und lassen
    Spiele zur Sprachförderung
    Word Schreibprogramm und Internetanschluss für Kinder
    Lieder und Gedichte
  • Gewaltprävention - damit es uns gut geht
    Bewegung an frischer Luft
    klare Grenzen (Schutz für alle)
    Integration und Inklusion
    Friedensstifter
    Problembriefkasten
    Konfliktgespräche mit und ohne Erwachsene (Kindersprechstunde)

Sozialpädagogische Arbeitsweise

Sozialpädagogische Arbeitsweise

Bild vom Kind

In unserer Einrichtung wird der Individualität des einzelnen Kindes, bedingt durch sein Alter und seine soziale Herkunft Rechnung getragen. Jedes Kind wird täglich zu unterschiedlichen Zeiten in Empfang genommen, persönlich begrüßt und dort abgeholt, wo es an diesem Tag steht. Eine Schweigepflichtentbindung der Eltern gibt uns die Möglichkeit, auch mit dem Lehrer, der Lehrerin, in Kontakt zu treten. Ein persönlicher, positiver Kontakt mit den Eltern ist uns sehr wichtig. Nur in dieser Konstellation sehen wir eine Möglichkeit das Kind optimal zu fördern und zu begleiten. Dazu gehört auch ein guter, emotional positiver Bezug des Personals zu jedem einzelnen Kind. Der durch Respekt zur Persönlichkeit des Kindes geprägt ist.

Für jedes Kind wird bei seinem Eintritt der vom Staatsinstitut für Frühpädagogik entwickelte Beobachtungsbogen „Perik“ angelegt, um seine Entwicklung zu dokumentieren und gegebenenfalls ausgleichend einwirken zu können (§ 1 AVBaykiBiG). Der Schutzauftrag zur Kindeswohlgefährdung nach § 3 AV BayKiBiG wird in unserer Einrichtung in Vernetzung mit den Eltern, dem Träger, der Schule, dem Jugendamt und der Polizei Rechnung getragen. 

Wir begleiten und unterstützen jedes Kind individuell auf seiner schulischen Laufbahn. Gegebenen Falls mit Unterstützung der verschiedenen Fachdienste wie Schulpsychologen, Therapeuten, Logopäden usw. Auch dem Unterschied der Geschlechter wird bei uns Rechnung getragen. Jungen und Mädchen dürfen sich entwicklungsbedingt separieren und eigene Clubs bilden. Ihre Problemlösungen sind unterschiedlich und werden von uns auch so begleitet und toleriert, wenn sie die Rechte anderer Kinder nicht verletzen. Toiletten und Badekabinen werden getrennt benutzt.
Es gibt Gesprächskreise für geschlechtsspezifische Fragen.

Die Rechte der Kinder sind bei uns festgeschrieben und hängen öffentlich im Gruppenraum aus. Sie haben ein Recht auf Mitwirkung und Mitgestaltung. Das Spielmaterial ist so gewählt, das sich sowohl technisch interessierte als auch sozial engagierte Kinder verwirklichen können. Sie haben die Möglichkeit unter Anleitung verschiedene Dinge auszuprobieren und auch den Umgang mit einem Messer oder einer Säge zu üben und neue Erfahrungen zu machen.
Jedes Kind hat die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung und Mitgestaltung sowohl bei den wöchentlichen Kinderkonferenzen, als auch im persönlichen Kontakt mit den Erzieherinnen und den Hortsprechern, sowie in den Kindergremien.

Als überkonfessionelle Einrichtung achten und respektieren wir die verschiedenen Glaubenszugehörigkeiten. Muslimische Kinder werden diesbezüglich beim Essen berücksichtig und die Teilnahme an christlichen Feiern steht ihnen frei, ebenso atheistisch und andersgläubigen Kindern.

Übergänge

Unser ganzes Leben unterliegt Veränderungen. Unser Ziel ist es, diese Veränderungen so zu gestalten, das jedes Kind mutig und mit Zuversicht den nächsten Schritt wagen kann.
Dazu orientieren wir uns am Entwicklungsstand des Kindes.
Bevor ein neues Kind den Drachenclub besuchen kann, müssen folgende Schritte erfolgen:

  • Schriftliche Anmeldung auf der Gemeinde und im Hort.
  • Schriftliche Bestätigung durch die Gemeinde.
  • Ausführliches Aufnahmegespräch mit den Eltern.
  • Elternabend nur für neue Eltern. (Kennenlernen der Konzeption)
  • Schnuppertag für neue Kinder (Kennenlernen des Drachenclubs)
  • Vorstellen der neuen Kinder in der ersten Kinderkonferenz.

Das neue Hortkind bekommt Hilfestellung durch ein älteres Hortkind bis es sich selbst zurecht findet.
Wir geben der Schule eine Liste der neuen Hortkinder, damit jede Lehrerin und jeder Lehrer informiert ist und das Kind nicht nach Hause schickt. Auch kann es so nicht passieren, dass das Kind weinend durch das große Schulhaus irrt.
Wir holen die neuen Kinder eine Woche lang in der Aula der Comenius Grundschule oder von der Bushaltestelle ab und gehen zusammen in den Hort.
Danach kennen auch sie den Weg zu uns in den Drachenclub. Auf diesem Wege können auch wir die Lehrerinnen und Lehrer begrüßen, mit denen wir ein Jahr lang zusammen arbeiten werden.
Alle anderen Schulen (Meinrad-Spieß-Grundschule, Förderschule Kaufbeuren und Regens Wagner Stiftung Holzhausen) werden ebenfalls von uns informiert und wir stellen uns bei den Lehrern vor.
Unser besonderes Augenmerk richtet sich anfangs auf die neuen Kinder. Bis sie alle unsere Regeln und alle Kinder kennen. Ein liebevoller und einfühlsamer Umgang hilft ihnen in dieser Eingewöhnungsphase. Kurze Tür- und Angelgespräche mit den Eltern führen zu mehr Transparenz und Verständnis.
Der Übergang vom Kindergarten oder einer anderen Schule zum Drachenclub kann bei uns unterschiedlich lange dauern. Wir richten uns individuell nach jedem einzelnen Kind. Erst, wenn sich alle Kinder namentlich kennen, wird der Hortsprecher gewählt.
Der Abschied aus dem Drachenclub wird von uns ebenfalls vorbereitet.
Das Kind soll sich auf die neue Schule freuen und die nun erreichte Selbständigkeit. Die intensive Hausaufgabenbetreuung wird unmerklich zurück genommen und die Eigenverantwortung- und Organisation unterstützt und gefördert. Das Kind soll  auf sein eigenes Können vertrauen. Die Eltern werden ebenfalls darauf vorbereitet.
Alle Kinder die unsere Einrichtung verlassen bekommen ein Abschiedsfest.
An diesem Fest überreichen wir ihnen ihren ganz persönlichen Abschiedsbrief und ein Fotoalbum aus ihrer Drachenclubzeit, das ihre Entwicklung dokumentiert. Außerdem dürfen alle ehemaligen Drachenkinder zu uns auf Besuch kommen. Das geschieht vor allem in der Übergangszeit noch öfter und gibt uns ein gutes Feedback über das Gelingen auf ihrem neuen Weg.

Tagesablauf

13.30 Uhr bis 13.45 Uhr:
nur Montags >> Kinderkonferenz
Freitagsaktivität, Menüwahl für Wunschessen, Einteilung der Wochendienste und Friedensstifter                    

  • 10.00 Uhr bis 11.20 Uhr: 
    Vorbereitungszeit für das Personal
  • 11.20 Uhr bis 13.00 Uhr: 
    Ankommen der Kinder, Umstellen von Schule auf Hort.  Einige Kinder entspannen, andere spielen oder bewegen sich.
  • 13.00 Uhr bis 13.30 Uhr:
    Gemeinsames Mittagessen
  • 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr:
    Gemeinsame Hausaufgabenzeit

    Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und haben jeden Tag die gleiche Bezugsperson!
    Es herrscht jetzt im ganzen Hort Ruhe!
    (nur freitags) >> Hausaufgabenfrei:
    Der Nachmittag wird für gezielte Aktivitäten genutzt (Förderung der Gruppendynamik und des Zusammengehörigkeitsgefühls)

  • 15.00 Uhr bis 16.15 Uhr:
    Die Kinder verbringen ihre Freizeit sinnvoll nach eigenen Bedürfnissen.
  • 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr:
    Es darf Musik gehört werden.
  • 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr:
    Am Projekttag ist es die Zeit für die Projektstunde
  • 16.15 Uhr bis 17.15 Uhr:
    Zeit zum Aufräumen und Heimgehen

In den Ferien
Die Ferienprogramme richten sich nach

  • der Jahreszeit
  • den Interessen und Wünschen der Kinder
  • den finanziellen Möglichkeiten der Familie, in der Regel nur einen etwas "teureren" Ausflug pro Ferienwoche.

Der Tagesablauf in den Ferien richtet sich entsprechend nach dem Ferienprogramm.
Das Mittagessen in den Ferien findet um 12 Uhr statt. Bei Ausflügen stellt der Hort Lunchpakete zur Verfügung.  

Projektarbeit

Jedes geplante Projekt wird mit den Kindern in der Kinderkonferenz besprochen und nur durchgeführt, wenn mehrheitliches Interesse daran besteht. Alle Projekte haben einen Beginn und einen Abschluss mit Ehrung der Projektkönige. Das erhöht den Anreiz zum Mitmachen. Die Projekte werden dokumentiert und reflektiert.  

Partizipation

Die Kinder haben ein großes Mitbestimmungsrecht an ihrem Drachenclub.

  1. Hortsprecher: demokratisch gewählt, repräsentiert den Drachenclub nach außen, setzt sich für die Kinder ein.
  2. Briefkasten: Der Briefkasten bietet auch schüchternen Kindern die Möglichkeit, sich mitzuteilen oder etwas zu sagen, was sich nicht aussprechen wollen.
  3. Kinderkonferenz: In der Kinderkonferenz erfahren die Kinder Demokratie. Die Beschlüsse werden schriftlich festgehalten. Die Betreuer sind Moderatoren.
  4. Sie werden im wöchentlichen Wechsel in der KIKO in Eigenverantwortung eingeteilt. (Mittags-, Garderoben-, Aquariums-, Blumen-, Tisch/Tafel- und Ersatzdienst)

  5. Kann intern mit und ohne Hilfe der Erzieherin beigelegt werden, aber auch offen diskutiert und mit Hilfe der Gruppe ein Konsens gefunden werden. Auch die Nominierung zum Friedensstifter motiviert die Kinder zum Nachdenken und Handeln im positiven Sinne für alle.

  6. Persönlicher Kontakt zum Kind Alle Erzieher im Team sind den Kindern positiv zugewandt und haben ein persönliches Interesse an seiner zukunftgerichteten Weiterentwicklung. So individuell wie jedes Kind ist, begegnen wir ihm auch. Jede Betreuerin ist bestrebt, die Rechte des Kindes zu wahren, einen guten Kontakt zu den Eltern zu finden, genauso wie zur Schule und den Hort nach außen positiv zu vertreten.

Öffnung nach Außen

Öffnung nach Außen

Der Drachenclub hat über die dortige Sachbearbeiterin einen guten Kontakt zum Träger, mindestens 1 x wöchentlich.

  • Vernetzung mit Ferienfreizeit
  • Vernetzung mit Mittagsbetreuung
  • Vernetzung mit Kinderschutzbund
  • Vernetzung mit Schule – Kindergarten
  • 1/4jährliches Treffen mit anderen Horten (Arbeitskreis Hort Caritas Kempten)
  • Zusammenarbeit mit Jugendamt Marktoberdorf
  • Zusammenarbeit mit Erziehungsberatungsstelle
  • Zusammenarbeit mit Jugendpfleger
  • Zusammenarbeit mit Heilpädagogischen Therapieeinrichtungen Buchloe – Kaufbeuren – Landsberg
  • Verkauf der Hortzeitung (Drachenclub – Extrablatt)
  • Kontakt zur örtlichen Presse

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung

Art. 17 Abs. 2 BayKiBiG

Um dem Auftrag des Hortes gerecht zu werden, benötigen wir konstruktive Kritik, sowie positive Resonanz von innen und außen.

Die Kinderkonferenz und der anonyme Briefkasten geben den Kindern im Hort die Möglichkeit der Partizipation im Drachenclub, ebenso den Eltern.

  • Die Kinderbefragung sagt aus, wie gut es den Kindern im Hort gefällt.
  • Der Elternbeirat vertritt die Interessen der Eltern.
  • Die Elternumfrage ist Gradmesser dafür, ob wir den Erwartungen der Eltern gerecht werden.
  • Elternsprechtage geben uns ein Feedback über das Verhalten des Kindes und seiner Gefühlswelt auch außerhalb unserer Einrichtung.
  • Das Team des Drachenclubs hat eine professionelle Ausbildung. Die Leitung hat an einer Qualifizierungskampagne für Hortfachkräfte teilgenommen. Alle Fachkräfte bilden sich jedes Jahr weiter. Wir besuchen die Hortarbeitskreise und Leiterinnentreffen.
  • Wir stehen in Verbindung mit der Hortfachberatung des Jugendamtes Marktoberdorf. Der Drachenclub ist vernetzt mit Schule, Kindergarten, Ferienfreizeit und Kinderschutzbund. Wir beteiligen uns an der Initiative Kinderkram.
  • Wir sind dem Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung – Vereinbarung nach §8a und § 72a SGB VII verpflichtet.
  • Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit durch Veröffentlichung von Projekten, der Hortzeitung , Aufnahme von Praktikantinnen sowie einem jährlichen Tag der offenen Tür.
  • Wir arbeiten zielorientiert an Hand des Beobachtungssystems "Perik". Die Vermittlung der Schlüsselkompetenzen an jedes einzelne Kind ist unser oberstes Ziel.    
  • Für das Beschwerdemanagement liegt den Eltern in der Infomappe ein Leitfaden bei.

Schlusswort der Hortleitung

Schlusswort der Hortleitung

Hort ist ein Ort der Arbeit und des Spiels, der Beziehung und des Wachsens. Nicht nur die Kinder lernen, auch wir lernen immer noch Neues von den Kindern. Wir lassen uns auf sie und ihre Familien ein, lernen uns kennen und gehen gemeinsam durch die Grundschulzeit. Da wir nur eine kleine Einrichtung sind, kennen wir uns alle gut und keiner geht verloren.
Das Leben zu Hause und auch in der Schule wird immer digitaler. Wir haben uns darauf eingestellt und bieten den Kindern einen geschützten Internetzugang, damit sie die Anforderungen der Schule erfüllen können und für die Zukunft gerüstet sind. Unsere Zielrichtung ist: „Hort verleiht Flügel“. Die Kinder sollen unsere Einrichtung zuversichtlich und selbstbewusst wieder verlassen.
Um fliegen zu können, muss sich das Kind auch in der realen Welt gut zurecht finden. Wir helfen und unterstützen ihr Kind zusammen mit ihnen, der Schule und auch dem Träger.
Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“
So wollen wir es auch halten und Kooperationspartner sein für sie und ihr Kind, diskret -freundlich - aufgeschlossen!

Comenius Grundschule

Auskunft bei Frau Küppers

Frau mit Telefon

Verwaltungsgemeinschaft Buchloe
Zimmer 113, 1. Stock
Tel.: 0 82 41 / 50 01 - 53

Stadt Buchloe

Rathausplatz 1
86807 Buchloe

0 82 41 / 50 01 - 0
0 82 41 / 50 01 - 40
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Öffnungszeiten Rathaus

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr


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